Category: Rock

Herbert Grönemeyer: Tumult ***

Grönemeyer ist „stets bemüht“: um das poetische Niveau der Texte, um die Melodien und Harmonien, um die (auch politische) Aussage der Texte, ums Songwriting insgesamt. Auch ums zeitgemäße Arrangement. Und die Bemühung ist oft erfolgreich und aller Bewunderung wert. Und gleichzeitig ist das Ergebnis unausgewogen – die Songs zum Teil zum Drüberweghören, die Metaphern schräg, die Aussagen verschwommen. Tatsächliche Highlights sind für mich nicht dabei.

Jeff Tweedy: Warm ***

Feine Folk-Pop-Rock-Platte mit austarierten Sounds und eindrucksvoller Stimme

Pranke: Monkey Business ****

Welch herrliches Gefrickel! Manchmal anstrengend, oft erstaunlich, immer kreativ und klangsinnig

Soft Machine: Hidden Details ***

Spätes, unerwartetes Comeback einer Legende – Jazz-Prog-Rock at it’s best, durchaus mit experimentellen Ausflügen

Botticelli Baby: Junk ****

Bingband-Swing, Balkan-Brass, Punk-Rock, Blues, Reggae – und die Mischung aus alldem, mit unbändiger Spielfreude vorgetragen; nur der Gesang ist mir auf Dauer zu eindimensional ruppig […]

Uebertribe: Brand New U ***

Instrumentaler Retro-Rock-Funk – authentisch gespielt und dadurch auch etwas museal […]

The Spitfires: Year Zero ***

Britpop mit Ska-Einschlag, der richtig Spaß macht […]

Phantastic Ferniture: Phantastic Ferniture ***

Fein austarierter Indie-Rock […]

Tash Sultana: Flow State ****

Mich beeindrucken Menschen, die nicht mal halb so alt sind wie ich und schon rausgefunden, was „ihr Ding“ ist. […]

The Neon Brothers: The Neon Brothers ****

Coole Gesangssätze, dreckige Gitarren und Orgeln, energiegeladener Frontmann, Groove! Manches klingt tatsächlich wie eine gelungene Mischung aus den Songs der Beatles, den Gitarren der Stones und den Vocals der Beach Boys. […]